Mo 16 Feb 2009
Ich habe ja seit Anfang Januar einen vserver zum kostenlosen und unverbindlichen Betatest von EUserv, auf dem gerade der Router fürs IC-VPN, also die zwischenstädtische Vernetzung, läuft. Die Einrichtung hat zwar lange gedauert, es gab wohl auch ne Menge Bestellungen, aber Performace und Verfügbarkeit sind bisher sehr gut. Wer noch einen haben will:
Ich habe eben von Euserv eine Mail bekommen mit einem Code für 100 vserver. Einfach auf https://ssl.euserv.de/produkte/vserver/betatest.php gehen und den Code i7g5$fEm verwenden. EUserv weist darauf hin, dass sich dieses Angebot nicht nur an Linux-Profis richtet, sondern auch an Anfänger und dass Feedback im Forum erwartet wird. Meine Meinung: Wer sich aber überhaupt nicht mit Linux auskennt sollte davon lieber die Finger lassen und zunächst mal mit Linux zuhause üben, es gibt schon genug unsichere Rechner im Netz ;-)
Die vserver laufen laut Webseite/Forum von EUserv voraussichtlich bis Ende 2009 und haben folgende Eckdaten:
· OpenVZ Servervirtualisierungslösung
· CPU-Leistung 100%
· Arbeitsspeicher: (garantiert) 512 MB RAM
· Arbeitsspeicher: (dynamisch)1024 MB RAM
· Festplatte: 10 GB Speicherplatz
· Netzwerkanbindung 1x 100 Mbit/s (shared über Hostsystem)
· Bandbreite 100 Mbit/s (shared über Hostsystem)
· Traffic inklusive
· 1 feste IP-Adresse
Ein tun/tap device, damit man z.B. für VPNs Tunnels aufbauen könnte, gibt es derzeit noch nicht, man kann sich da aber behelfen indem man ein OpenWrt Kamikaze oder ein sonstiges kleines System mit qemu auf dem vserver start
qemu openwrt-x86-ext2.image -m 64 -nographic \
-net nic,macaddr=00:01:02:03:04:05 -net user \
-redir tcp:2222:10.0.2.15:22 \
-redir tcp:80:10.0.2.15:80
Dies startet OpenWrt mit 64MB Ram und user-networking und leitet die Ports für ssh und web auf das OpenWrt um. In diesem OpenWrt kann man nun auch tun/tap verwenden :-)

Hi Doc
Doc schrieb am Donnerstag, 21-05-09 15:55:ja, die Weiterleitungen sind für ssh und http auf den Router, wo du ueber die Adresse des Vservers und den geforwardeten Port drauf zugreifen kannst. Dazu muss allerdings das Netzwerk auf dem OpenWrt schon konfiguriert sein. Qemu verwendet als IP für seine erste Virtual Machine 10.0.2.15, als Gateway 10.0.2.2 und als DNS 10.0.2.3. Wenn du die im OpenWrt einträgst (bei Kamikaze in /etc/config/network) dann muesstest du von ihr aus ins Internet kommen. Vorsicht, nicht täuschen lassen, Ping/Traceroute funktioniert nicht, also mal z.B. opkg update probieren. Und danke für den Hinweis mit der Mac, die war natürlich falsch. Ich hab das geändert.
Hier noch die LAN-Config von meiner OpenWrt-VM:
config interface lan
option ifname eth0
option proto static
option ipaddr 10.0.2.15
option netmask 255.255.255.0
option gateway 10.0.2.2
option dns 10.0.2.3
Hei,
vserver schrieb am Donnerstag, 26-03-09 15:17:ich bin leider nicht so firm mit OpenWRT. Hat das dann ein Web-UI auf http? Dann verstehe ich deine Weiterleitung nämlich. Und über den Port 2222 soll man dann per ssh auf die konsole des openwrt zugreifen können, richtig?
Jetzt würde ich noch gerne wissen, warum du 10.0.2.15 als IP genommen hast? Ist das dann die IP des Gastsystems?
Auch musste ich erst auf eine valide MAC ändern, um QEMU überhaupt starten zu können.
Jedenfalls startet OpenWRT nun bei mir, ich habe aber keinen Zugriff auf ein evt. vorhandenes Webinterface noch kann ich mit SSH auf OpenWRT zugreifen. Überhaupt scheint auch der Zugriff auf das WAN gar nicht möglich zu sein, von OpenWRT aus kann ich nichts anpingen.
Hast du da ne Idee?
hey, könnt ihr einen vserver als alternative für mein webhosting paket empfehlen? sollte schon ein günstiger vserver sein, aber auch lesitung haben. die virtual server von strato sehen im vergleich unter http://www.server-tarife.de/vergleich/virtual-server/basic/d_default.asp ganz gut aus. hat jemand erfahrung mit strato. man liest ja viel.
foo schrieb am Freitag, 20-02-09 21:13:thx!
Justus schrieb am Freitag, 20-02-09 17:25:Danke für den Hinweis. Insbesondere der Trick mit qemu lässt mich aufhorchen - über das Problem des fehlenden tun/tap bin ich früh gestoßen, kannte bisher aber keinen Ausweg.
Vielen Dank,
Justus